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12.12.2019 02:02:04


Zusammenarbeit / Fusion Herznach-Ueken mit Densbüren



Aktuell

Die Gemeindeversammlungen Herznach und Ueken haben dem Kredit für die weiteren Fusionsabklärungen zugestimmt. Die Gemeindeversammlung Densbüren die Beteiligung am Fusionsprozess abgelehnt. Die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen Herznach und Ueken sind rechtskräftig. Gegen den Beschluss der Gemeindeversammlung Densbüren ist das Referendum zustande gekommen. Die Urnenabstimmung in Densbüren findet am 15.12.2019 statt. Bevor sich die Arbeitsgruppen für den Fusionsprozess definitiv formieren, wird der Abstimmungsentscheid aus Densbüren abgewartet.

Die Gemeinderäte werden laufend in den Medien und auf den Websites über das weitere Vorgehen informieren.

Die letzten Medienmitteilungen finden Sie hier:

Mitteilung vom 13.11.2019

Mitteilung vom 17.10.2019

Mitteilung vom 12.07.2019

Mitteilung vom 17.06.2019

Mitteilung vom 12.06.2019

Mitteilung vom 17.05.2019

Mitteilung vom 12.04.2019

Mitteilung vom 24.01.2019

Mitteilung vom 06.12.2018

Details (Präsentation Informationsveranstaltung, Berichte) stehen unten für den Download bereit. Die Unterlagen können gerne auch per Post zugestellt werden, Kontakt: gemeindeverwaltung@herznach.ch

Vorgeschichte

Die Gemeinderäte von Herznach und Ueken haben durch ein externes Beratungsunternehmen die Möglichkeiten einer verstärkten Zusammenarbeit der beiden Gemeinden prüfen lassen. Das Ergebnis wurde der Bevölkerung anlässlich der Informationsveranstaltung vom 26. September 2018 vorgestellt. Die beiden Gemeinderäte kündigten in diesem Zusammenhang eine Bevölkerungsbefragung an. Die Befragung wurde im Oktober und November 2018 durchgeführt. 47% der Stimmberechtigten haben an dieser Umfrage teilgenommen. Die Resultate sind eindeutig:

78% der Teilnehmenden (79% in Ueken und 80% in Herznach) befürworten einen Ausbau der Zusammenarbeit. Das bestehende gemeinsame Bauamt geniesst dabei grösste Unterstützung. Weitere Bereiche sind Abfall- und Abwasserbeseitigung, Soziale Dienste, Bauverwaltung, Kultur / Vereine und das Steueramt. Es bestehen nur sehr geringe Differenzen zwischen den beiden Gemeinden. Im geringeren Mass ist der Zusammenarbeits-Wille in den Bereichen der Kinderbetreuung (45%), der Primarschule (41%) und des Kindergartens (34%) feststellbar. Der eigene Schulstandort geniesst dementsprechend hohe Priorität. Rund dreiviertel der Befragten sind auch bereit, eine Dienstleistung in einer Nachbargemeinde abzuholen.

Die Frage nach einer «Gemeindefusion mit einer Nachbargemeinde in den nächsten Jahren» wurde in beiden Gemeinden von 61% der Teilnehmenden bejaht. Als Fusionspartner wird in erster Priorität Herznach bzw. Ueken bevorzugt. In Herznach besteht an zweiter Stelle Sympathie für ein Zusammengehen mit Densbüren, während es in Ueken Frick ist. Die zweiten Prioritäten wurden deutlich weniger genannt. Alle Stimmberechtigten können sich mehrheitlich eine Fusion der Ortsbürgergemeinden mit den Einwohnergemeinden vorstellen (69 %). Das bestätigen die Ortsbürgerinnen und Ortsbürger auch selbst. Die Fusionsgegner führen Argumente wie Finanzen, Abhängigkeiten und fehlende Identifikationen ins Feld.

Die beiden Gemeinderäte haben die Ergebnisse der Umfrage zur Kenntnis genommen. Insbesondere sind sie über die ausserordentlich hohe Beteiligung der Bevölkerung erfreut. Die Resultate werden als Auftrag, die Thematik der Zusammenarbeit weiter zu verfolgen, gewertet.

Die Gemeinderäte Herznach und Ueken haben im April 2019 enschieden, eine Fusion anzustreben. Die Pressemitteilung ist hier zu finden.

Nach der Orientierung der Nachbargemeinden Densbüren und Zeihen hat der Gemeinderat Densbüren Interesse an einer näheren Abklärung einer Beteiligung am Fusionsprojekt bekundet. Die Gemeinden Herznach und Ueken haben im Juni 2019 eine Kurzumfrage an alle Stimmberechtigten verschickt. In dieser Umfrage, ging es einzig darum herauszufinden, ob die Bevölkerung an der Beteiligung der Gemeinde Densbüren am Prozess der Gemeinden Herznach und Ueken interessiert ist. Die Stimmberechtigten der Gemeinden Herznach und Ueken befürworten die Beteiligung der Gemeinde Densbüren klar.

Die drei Gemeinden haben am 25. September 2019 über die Verpflichtungskredite für den weiteren Fusionsprozess abgestimmt.

 

 
Dokumente_Fusionsprojekt_Staffeleggtal_Stand_September_2019.zip (14270.5 kB)